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Berg im Drautal 2006

Über den diesjährigen Ausflug einen jugendfreien, halbwegs sachlichen Artikel zu schreiben, äußert sich als sehr schwierig, doch muss dieses Wochenende auf alle Fälle dokumentiert werden.
E-MPA (Eva-Maria Presse Agentur)

Am Samstag, dem 21.10.2006, starteten 15 (eigentlich 16, gall Bettina! ;)) durstige und feierfreudige MathonerInnen pünktlich um 7.30 Uhr Richtung Tiroler Unterland, wo wir in Innsbruck eine kurze Raucherpause einlegten, um Sabrina und Joe aufzuladen und fuhren weiter nach Kramsach. Dort besuchten wir das berühmte Höfe - Museum. Sabine Atzl führte uns mit interessanten Beschreibungen und Erzählungen durch die Welt des ehemaligen Tirol. So durften wir erfahren, dass die Familien Moll und Lechleitner sich in- und auswendig kannten und Löffel früher ein Liebesbeweis waren. Natürlich interessierten sich nicht alle für die Geschichte unserer Heimat. Letztere vertrieben sich die 1,5 h mit Brücken - Stunts, Hangrutschen oder mit dem Verzehr des Proviants (Bier). Zu Mittag aßen wir im Schloss Prielau in Zell am See, wo zwei Menüs zur Auswahl standen. Um ca. 18.00 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft "Gasthof zur Schmiede"in Berg im Drautal. Die Besitzerin empfing uns ganz nach der Kärntner Tradition mit offenen Armen und ließ uns vom Sitzplatz bis zur Frühstückszeit alles selbst bestimmen. (Übrigens hatte die Pension extra für uns noch geöffnet!). "Caraboo" - die Band, die bei der "Last Summer Party" spielen sollte, aß auch in unserer Unterkunft und so waren wir bald unter "die Tiroler" bekannt. Bevor wir zum Fest gingen, glühten wir in der hauseigenen Bar noch etwas vor. Lautstark sangen wir mit Gitarrenbegleitung (aufblasbare Gitarre der Raika) originale (Tiroler) Lieder ("I bin der Ötzi vom Gletschi...) und verbreiteten nicht überhörbare Trinksprüche.

 

Um ca. 22.00 Uhr machten wir uns auf den kurzen Weg zur Festhalle - "The last Summer Party" konnte losgehen! Bis auf eine unbekannte Person hängten wir alle selbstständig unsere Jacken in der Garderobe auf. Jene unbekannte Person drückte ihre Jacke einem hilflosen Kärntner mit dem Kommentar "suach mi, wenn mei Jacka numa do isch!" in die Hand. Die Band spielte beinahe pausenlos tolle Lieder zum Mittanzen, Mitsingen oder Mitschaukeln. Selbst eine Showeinlage auf der Bühne musste einfach sein - Christian spielte mit seiner gelben Gitarre mit der Band mit und der Rest der Mathoner Crew flippte dazu auf der Tanzfläche. (Sogar die Kärntner Wochenzeitung bat um ein Foto!) Und was passiert, wenn die Mathoner eine Bolognese beginnen? Richtig, alle sind bei der Bolognese dabei! Heinrich lotste eine beinahe endlose Schlange durch die Halle, was bei einer schadenfrohen Person sogar zum Sturz und daraus resultierenden Domino - Effekt führte! Natürlich verbrachten nicht alle Mitreisenden die Nacht auf der Tanzfläche oder in der Bar - wer einen "Franz" trinkt, hat sich eben nicht mehr so richtig im Griff (näher sollten wir auf dieses Thema nicht eingehen, da schon allerlei Abweichungen dieser Geschichte bei Mathoner Alt und Jung vorliegen!) Erwähnt muss aber sicher werden, dass die Bezahlung des Eintritts nun einmal Pflicht ist. Die ganze Nacht wurde gelacht, getanzt und getrunken, was uns bald bei allen Festbesuchern einen Namen verschaffte. Nach Hause gingen wir alle getrennt bzw. zu zweit. Am Sonntag machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg nach Hause und erreichten nach einem Mittagessen im Unterland um ca. 17.00 Uhr Mathon. Der Ausflug war wirklich toll, was wir in erster Linie unseren Organisatoren Bettina Kathrein und Josef Sonderegger zu verdanken haben!

Einige wichtige Daten:

Fotos (von Domi's Cam)
Fotos (von Joe's Cam)